Der Vordere zieht die Grenze – meistens

von Community Manager am ‎16.07.2013 09:51 (3.323 Ansichten)

Wer soll den Trennbalken aufs Band legen, der vordere oder der hintere Kunde? Die Antwort der Migros-Kunden ist eindeutig.
 

Das Problem beginnt schon bei der Namensgebung: Wie sagt man diesem Ding eigentlich, das beim Bezahlen meine Einkäufe von denen des Kunden vor und hinter mir trennt? Stängeli, Barriere oder Balken? Offiziell hat sich die Bezeichnung Warentrenner eingebürgert, schliesslich trennt das Teil die Waren von Kunde A von denen von Kunde B. Doch im Alltag hört man auch fantasievollere Namen wie Kassentoblerone, Separator oder Näkubi («Nächster Kunde bitte»).
 
Hat man sich einmal für eine Bezeichnung entschieden, wartet bereits die nächste Warentrenner-Frage auf einen. Denn wer legt den Trennbalken eigentlich aufs Band, der vordere oder der hintere Kunde? Wir wollten es genauer wissen und haben deshalb auf der Migros-Facebook-Seite eine Umfrage  zum Thema gemacht. Das Ergebnis ist eindeutig ausgefallen: 1546 von 1886 Abstimmungsteilnehmer  (rund 82 Prozent) sind der Meinung, dass der Kunde vor ihnen den Warentrenner aufs Band legen soll. Schliesslich sei es in seinem Interesse, dass er die Einkäufe des folgenden Kunden nicht mitbezahlen müsse. Nur 3,9 Prozent sehen den hinteren Kunden in der Verantwortung, der Rest handhabt die Frage flexibel.
 
Bei unseren deutschen Nachbarn wäre die Umfrage womöglich ganz anders ausgefallen . Dort wird nämlich in der Regel vom hinteren Kunden erwartet, den Warentrenner aufs Band zu legen. Weil der Balken so nur dann zum Einsatz komme, wenn er auch wirklich benötigt werde, sprich wenn der Platz auf dem Band nicht ausreiche, um die unterschiedlichen Einkäufe ganz ohne Warentrenner schön weit auseinander hinzulegen. So wird zumindest in Online-Foren argumentiert. Denn eigentlich sei diese Abgrenzung mittels Trennbalken doch ziemlich bünzlig, heisst es dort. Was sagt ihr dazu?

Kommentare
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von Frederica
am ‎16.07.2013 18:07
"Seit es Selfscanning gibt, interessiert mich die Betātigung des Abtrennungsschiebers nicht mehr!". Gleicher Text wie auf Facebook!

Übrigens, das Wort "Abtrennungsschiebers" steht im VIVAI vom Januar 2011/01 in der Rubrik " Wer kauft ein?", von Dr. Robert Sempach, Projektleiter Gesundheit bei Migros-Kulturprozent (Ernährungspsychologe).
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von Aldo_49
am ‎18.07.2013 15:43
Mir ist es egal wer den Waren-Trenner hinlegt, Ich oder die Person vor mir. Es ist das Waren-Trenn-Zeichen geltend für die tippende Person an der Kasse.
- Zeichen schaffen Klarheit!
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von GastM
am ‎18.07.2013 16:10
Eigentlich der vordere Kunde. So weiss ich das von ihm/ihr alles auf dem Band liegt.Aber ich mach mir keinen stress und leg auch selber hin.
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von GastM
am ‎18.07.2013 16:38
Die Migros hätte vordringlicher unbedingt andere Probleme zu lösen, als sich um solche Banalitäten wie Trennstab oder Warentrenner zu kümmern!!! Das mehrheitlich nicht kompetente, freche Personal "nix guti sprekke tütschii" , gibt mir wirklich viel mehr zu denken!!!??!!!
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von GastM
am ‎18.07.2013 19:28
solange das ein problem ist werden die wirlichen probleme unter dem warenband versteckt bleiben: schlechte löhne, schlechte arbeitsbedingungen, zu lange öffnungszeiten, schlechte warenqualität, preisdruck im agrarsektor usw. usf.
aber wir sind ja in der schweiz....
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von GastM
am ‎18.07.2013 19:59
die migros ist sehr sozial eigestellt den arbeitern gegenüber.ich würde dem nicht zustimmen von wegen schlechte löhne ect. und von wegen nicht kompetentes personal also bei konkurenten der migros ist das thema wohl eher eine tatsache.
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von GastM
am ‎18.07.2013 20:06
schlechte löhne?schlechte arbeitsbedingungen und freches nicht kompetentes personal ? ich bitte euch wir sprechen hier vo der migros nicht von c..p.
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von GastM
am ‎18.07.2013 20:53
Für mich ist klar wen der vordere Kunde alle Ware darauf gelegt hat, ist es ein zeichen das er nichts mehr drauflegt und somit kann der nächste Kunde seine Ware drauflegen ohne das es ein durcheinander gibt. (da ja manchmal auch das band läuft wo evt. der erste noch nicht alles drauf hat). Wobei ich auch ob vorne oder hinten stehe den balken drauflege...
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von GastM
am ‎19.07.2013 08:28
Da der Trennbalken selten nach hinten verschoben wird, ist es sinnvoller wenn der vordere den Balken hinlegt. Ansonsten müsste der hintere Kunde am vorderen und dessen Ware vorbei drängeln, um überhaupt einen Balken fassen zu können.
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von GastM
am ‎19.07.2013 09:15
@ "schlechte löhne?schlechte arbeitsbedingungen und freches nicht kompetentes personal ? ich bitte euch wir sprechen hier vo der migros nicht von c..p."
.
Entschuldigung, aber diesbezüglich ist die Migros schon lange kein ungeschriebenes Blatt mehr. Die Arbeitbedingungen/Löhne werden auch hier nur noch schlechter. Trotz Milionengewinn........
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von GastM
am ‎19.07.2013 10:15
Der vordere muss da aktiv sein, immerhin weiss er, wann er fertig ist mit seiner Ware auf Band legen, man hat ja oft noch andere Sachen im Wägeli, sonst ist der nächste gezwungen, ins Wägeli des vorderen zu schauen, ob der auch wirklich fertig ist, unmöglich umständlich!!
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von GastM
am ‎19.07.2013 11:14
Für mich klar der erste aber wenn der schläfft an der kasse mache ich das für ihn da ich es leid bin zu lange an der kasse zu stehen und hinter mir die schlange immer länger wird,
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von Community Manager
am ‎19.07.2013 12:02
Vielen Dank für die vielen Kommentare. Die Reaktionen hier und auf Facebook zeigen, dass - obwohl es einem nebensächlich vorkommt - doch die meisten Kunden eine Meinung zum Thema Trennbalken haben. Das Thema erscheint mir hingegen weniger geeignet zum Frustauslassen übers Personal :-)
Herzliche Grüsse, Cristina, Migipedia-Team
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von GastM
am ‎19.07.2013 13:01
Benutz einfach den Trennbalken Liebe Kunden , der Verkäufer an der Kasse achtet beim Eintippen nur auf Dieses Teil ;)
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von GastM
am ‎19.07.2013 13:18
Ich lege viel beide hin. Ist auch egal!!! Hauptsache der Balken ist da.
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von maripac
am ‎19.07.2013 13:32
Dass oben genannte, auch nach meinen Eindrücken "eindeutige Ergebnis" der Umfrage lässt sich bei fast jedem Einkauf an der Kasse variantenreich beobachten. Sehr oft ist ein freundliches "Merci!" von der hinteren Person, nicht selten aber auch ein mehr oder weniger beflissenes "Sorry" oder "Entschuldigung" von 'vorderen Kunden' zu vernehmen, wenn sie bemerken, dass da ohne 'Balken' dazwischen bereits fremde Einkäufe aufs Band gelegt werden. Sehr ungünstig aber bisweilen, wenn der vordere Kunde doch noch nicht mit Auflegen fertig war und da z.B. schon 6er-Packs Pepsi MAX dahergefahren kommen oder irgendeine Verpackung mit lautem *FLAP!* umkippt..
Interessant finde ich die Bezeichnungen. Von "Stängeli" oder "Barriere" hätte ich jetzt nicht gesprochen - "Separator", "Näkubi" etc. wären mir gar nicht erst in den Sinn gekommen; NIE gelesen/gehört bisher.
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von GastM
am ‎19.07.2013 15:16
HALLO, DER VORDERE KUNDE SOLL, WENN FERTIG MIT WARE, DEN BALKEN LEGEN....
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von GastM
am ‎20.07.2013 03:12
Das sollte ja geklärt sein: vgl http://www.youtube.com/watch?v=SGJaP8IC4xc
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von Rebecca07
am ‎20.07.2013 11:21
Die Bezeichnung "Kassentoblerone" werde ich mir merken :o)
Ich persönlich finde es praktisch, wenn der Kunde vor mir den Trennbalken bereits hingelegt hat. - Mache aber keinen hehl daraus, wenn der Balken mal vergessen wird. Selber lege ich den Balken für den Kunden hinter mir ebenfalls hin.
Schön ist es definitiv, wenn man ein Merci zu hören bekommt :)
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von GastM
am ‎20.07.2013 13:53
ich lege meistens erst den Balken, dann meine Einkäufe und zum Schluss nochmal ein Balken auf das Band. Denn nur so bin ich sicher dass auch wirklich MEINE Einkäufe getippt werden. Ausser mein Vorgänger bzw Nachfolger hat schon ein Baklen hingelegt. Doch meistens muss ich zweimal ein balken hinlegen...
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von GastM
am ‎08.01.2014 00:30
Hatte heute erst solch ein Erlebnis, mit einem total aggro alten Herrn, welcher erst zum Band kam, als ich schon vorn an der Kasse mit dem einpacken beschäftigt war. Die Kassiererin war gerade in Begriff seine Waren zu scannen. Da schrie er sie an: Stop das ist schon meins. Die Frau an der Kasse: Ja das hätten sie mir mitteilen können. der aggro alte Herr: Ich muss hier gar nichts. und wies mit Blickkontakt zu mir, sagte es wäre meine Pflicht, und meckerte lautstarkin einer Tour herum. Da platzte mir fast der Kragen und ich musste mich zusammenreißen den Herrn zu ignorieren. Da sagte ich zu der Verkäuferin, mit einem aufmunternden Lächeln: Ich glaub im Moment, sind nur wir beide beschäftigt und meinte den Zahlvorgang, da eine Konzentration auf diesen durch Hr. Aggro unmöglich war. Nun eilte auch seine Frau hinzu und fragte nach, was denn los ist, weil sein lautstarkes Ärgernis nicht zu überhören war. da schilderte er die Sachlage und die Arme darauf, na hättest du doch den Stab dazwischengelegt. Da ist der kurz vorm Explodieren: jetzt fällst du mir wohl auch noch in den Rücken. Er meckerte und schimpfte in einer Tour bis zum Verladen auf dem Parkplatz. Das schärfste war noch, sein Auto parkte direkt neben der Tür des Supermarktes anstatt auf dem Parkplatz mit ausgewiesenen Parkbuchten. Ich verkniff mir einen Kommentar, soviel zum bevorstehenden Altersstarrsinn.
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von Rebecca07
am ‎08.01.2014 05:11
@Gast, solch ein Erlebnis hatte ich zwar noch nie, aber hin und wieder beobachte ich solche "aggro" Menschen.

Besonders die jenigen, welche mit allem stressen. Die werfen die Ware quasi nur so aufs Band, regen sich auf, wenn der Vordermann noch nach Münz sucht und und und. Schlussendlich fangen sie dann das Motzen an, wodurch dann letztendlich doch alles viel länger geht.

Es ist schon faszinierend, ab was für Kleinigkeiten sich der Mensch aufregen kann. Am besten einfach ignorieren, bevor die Sache ausartet, man selber plötzlich als Buhmann dasteht und dann noch Hausverbot bkommt *smile*

Das mit dem Balken muss halt jeder selber Kontrollieren. Entweder hat der Vordermann bereits einen aufs Band gelegt.Wenn nicht, legt man halt selber einen drauf. - Einfacher ginge es nicht. Aber manch einer regt sich halt gerne grundlos auf.
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von geili
‎30.06.2017 21:29 - bearbeitet ‎30.06.2017 21:51

Es ist schon erschreckend wie unsinnig so ein Warentrenner gehändelt oder ignoriert wird. Ich versuche die Benutzung einmal mit Logik zu erklären.

Der Laden hat gerade geöffnet. Wenn ich der erste Kunde beim Discounter an der Kasse bin, warum sollte ich dann einen Warentrenner vor meinen Einkauf aufs Band legen? Wäre Unsinn! Sinn macht es doch nur, den Warentrenner hinter meinen Einkauf zu platzieren. Damit steht fest, Trennstab immer dahinter! Denn ich bestimme das Ende meines Warenauflegens und die Waren bis zum Trenner will ich und bis dahin bezahle ich auch nur. Und genau so ist es beim zweiten, dritten Kunden und allen weiteren Kunden dahinter. Den Warentrenner immer hinter den Einkauf legen! Nur das macht Sinn und hat dann auch System.

Die Kassiererin weiß, bis zum Trenner ist mein Einkauf, druckt Kassenbon, kassiert und fertig. Dann nimmt sie den Trenner und schiebt ihn in die Rückfuhrschiene. Keine Probleme. Die Einkaufsartikel des nächsten Kunden beginnen. Diese Logik geht in viele deutsche Köpfe nicht rein. Leider. Selbst die Kassiererinnen haben keine Kennung. Traurig!

Hier in Kühlungsborn haben vor mir agierende Kunden (meist Feriengastfamilien, von denen jeder was in den Korb legt und am Ende offensichtlich niemand mehr weiß, was er in den Wagen gelegt hat) oft meine Artikel, in der Annahme die gehören zu ihrem Einkauf, eben weil sie keinen Warentrenner hinter ihren Einkauf legten, also da wo ihre Geldbörse endet, mitbezahlt. Das haben die bestimmt erst in ihrer Ferienwohnung bemerkt. Ich bin noch einmal umgekehrt und habe mir neue Artikel geholt. Ich habe Zeit und bin immer nur belustigt über solche Einfältigkeit bei Vielen.