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Betreff: Cumulus Kreditkarten für ApplePay & SamsungPay freigeben

@riri77 " Gegen Twint habe ich etwas, weil es die Banken mir aufzwingen, ich kann nicht zwischen Twint und Apple"

Was meinst du mit aufzwingen ... man kann auch die herkömmliche Kreditkarte resp. Debitkarte benutzen und dies sind über 90% der Nicht-Barzahler.  Und zum Thema Apple Pay : Klar gönne ich dir diese Bezahlmethode... aber Hand aufs Herz: Was macht den Apple, wenn es darum geht, das eigene Produkt zu bevorzugen: Blockade gegen die andern.... ;-)

Und nebenbei : Dieses Mobile Payment (Apple Pay, Samsung Pay, Twint - also alles zusammen) nutzen ganze 1.2% der Kunden - gegenüber je knapp 40% Barzahler und 60% Debit-/Kreditkartennutzer  https://www.watson.ch/digital/schweiz/105789519-darum-bezahlt-fast-niemand-mit-dem-smartphone-an-der...

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Betreff: Cumulus Kreditkarten für ApplePay & SamsungPay freigeben

Ja, im Moment verwenden sehr wenig Leute Samsung-Pay und Apple-Pay.

Aber auch hier sollten wir in die Zukunft schauen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese 1,2% der Bazahlvorgänge sich ändern wird. Die Statistik hat früher (vor 6 Monaten bestimmt schon anders ausgesehen)

 

Und in diesem Forum-Punkt geht es ja darum herauszufinden, weshalb die Migros diese beiden Zahlungsmethoden blockt.

 

Cembra Money Bank ist die Herausgeberin diverser Krditkarten (Migros-Cumulus, Conforama, TCS und noch mehr).

 

Bei allen Karten ist Samsung Pay aufgeschalten, ausser bei der Migros-Cumulus. Weshalb stemmt sich die Migros. 

 

Kaum, weil 1,2% es bis jetzt verwenden (das wäre bestimmt höher, wenn Migros das aus zulassen würde).

 

Ich verstehe nicht, weshalb die innovativen Zahlungsmethoden - welche ja andere Kartenanbieter zulassen - so wehement geblockt wird?

 

Zusatzfrage: Weshalb lässt die Migros Fitbit-Pay und Garmin-Pay laufen? Weshalb Samsung-Pay und Apple-Pay nicht?

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Betreff: Cumulus Kreditkarten für ApplePay & SamsungPay freigeben

@Tessin

Ja, die Banken blockieren es, wie es nun ja aussieht, sogar illegal gemeinschaftlich abgesprochen! Und bei diesen Bezahllösungen gehts ja darum, dass man das Portemonnaie dann nicht mehr mitnehmen muss, auch keine Karten. Das Natel hab ich sowieso dabei. Will ich das nutzen, steht mir im Moment nur Twint offen, was ich aus sicherheitstechnischen und praktischen Gründen nicht will, nebst den schon angegebenen Gründen ist Twint auch nicht an allen Verkaufsstellen und im Ausland gar nicht verfügbar. Und ich will sowieso kein zusätzliches System neben der Kreditkarte nutzen, Apple oder SamsungPay müssen die Verkaufsstellen nicht extra akzeptieren, da es im Grunde eine normale Kreditkartenzahlung ist und somit wird es überall akzeptiert, wo ich mit Karte zahlen kann. Da muss ich mich auch nirgends registrieren und noch ein Benutzerkonto eröffnen, um das System überhaupt nutzen zu können, ich muss lediglich meine Kartendaten im Telefon eingeben.

 

Dass Apple NFC für Fremdnutzer nicht freigibt, das ist ein anderes Thema, das hat ja nichts hiermit zu tun und dass sogar in vielen Entwicklungsländern öfters mit dem Telefon bezahlt wird, das hängt sehr wahrscheinlich auch mit dieser Blockadepolitik der Banken zusammen.

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Danke @Tessin für deinen Link nun geht's mir gleich besser. Das meine ich nicht ironisch, ich danke dir für die Bestätigung meiner Posts. 😉👍🖖
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Kann es sein, bzw. ist es sogar so, dass Samsung, Apple, Google Pay irgendwelche Gebühren abzwacken und die Kosten zu hoch sind und deshalb der Dienst / Deal nicht zustandekommt? 🤔
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Betreff: Cumulus Kreditkarten für ApplePay & SamsungPay freigeben

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@airsun

Das ist glaube ich die Ausrede der Banken, eine Absprache wird ja auch noch abgestritten. Aber die Ausrede ist wenig glaubwürdig, überall auf der Welt klappts, und nur die Schweizer Banken lehnen Apple und SamsungPay wegen zu hoher Gebühren ab? Glaubt doch kein Mensch.

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Letzten Sonntag war in einem Coop Tankstellen Shop.

Der ist sehr hoch frequentiert.

 

 

Habe die Dame an der Kasse gefragt wieviele Leute denn mit diesem Twint bezahlen ?

 

Sie meinte es wären also schon 2-3 gewesen heute.

 

Soviel dazu.

 

Meine Apple Pay Gratis-Kreditkarte ist hoffentlich unterwegs.

Die haben da wahrscheinlich gerade viel zu tun.

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In diesm Fall der Migros Cumulus Kreditkarte liegt es ja bicht an der Bank sondern an Migros welche diesen Mehrwert nicht weiterreichen will. Wie schon mehrmals erwähnt, hat Cembra auf allen ihren Karten SamsungPay freigegeben nur die Migros Karte glänzt mit Abwesenheit. Cembra hat auf Twitter sogar zugegen, dass es am jeweiligen Kunden liege welche Zusatzdienste auf der Karte freigeschaltet werden. Mit anderen Worten Migros verbietet Cembra ausdrücklich das gratis SamsungPay freizugeben. Aber eben, alle die modernes mPayment wollen ala SamsungPay oder ApplePay sollen auf die neue Gratis Kreditkarte von Swisscard wechseln mit dem Cashback und ApplePay/SamsungPay ist sie der Migros und Coop Karte sowiso um Lichtjahre voraus. Die Migros Karte hat nicht mal eine App bei der man die Transaktionen verfolgen kann, schon dieser Umstand ist heutzutage nicht mehr tragbar.

https://www.cashback-karte.ch/de/

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Ich warte sehnsüchtig auf den Tag, dass über Apple Pay nicht nur Kartenzahlungen möglich sind, sondern auch Überweisungen von Person zu Person (wie schon in den USA und anderen Ländern verfügbar).

 

Banken erlauben sich unverschämt hohe Spesen für einfachste Dienste wie eine Geldüberweisung von der Schweiz nach Deutschland. Habe gerade diese Anfrage an meine Bank (Clientis) schreiben müssen:

 

Guten Tag

 

Heute wurde meine Überweisung von € 60.00 auf ein über IBAN erfasstes Konto in Deutschland ausgeführt, wofür mir CHF 99.65 belastet wurden! Ich hatte bewusst die Spesen beider Seiten übernommen, aber soll dies wirklich CHF 30.00 kosten? Ich empfinde dies als unverschämt teuer und bitte Sie um eine Stellungnahme.

 

Von Überweisungen mit Spesenteilung weiss ich, dass Empfänger in SEPA-Ländern eine Gebühr im einstelligen Bereich belastet wird, zusammen erwartete ich um die CHF 15.00, was auch schon teuer wäre. Aber bei CHF 30.00 empfinde ich eine grosse Wut und sehe dies als Abzocke seitens der Banken.

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@eventus : Dein Fall ist schon krass und ich verstehe die berechtigte Wut. 

Beim Zahlungsverkehr Schweiz - Deutschland käme an sich die Sepa-Zahlung zum Zuge und diese ist im Regelfall für den Aufgeber kostenlos, da ja die Bank mit dem Geldwechsel verdient.

 

Bei der Empfängerbank hörte ich auch schon die Begründung : CH ist ja nicht in der EU... aber wie gesagt, es ist eine Auslegung der Empfängerbank. In meinem Falle ( ich war Mitglied in einem deutschen Verein ) reklamierte der dortige Kassenwart wegen der Ungleichbehandlung der verschiedenen Mitglieder und drohte mit einem Bankwechsel und schwupps - es funktionierte.... Gutschrift ohne Kosten!

 

Jedenfalls ist die Übernahme der Empfängerkosten nicht geschickt - man kennt ja die Vorurteile gegenüber den "reichen Schweizer", die so einfach abgezockt werden können .... denn ich vermute fast, dass die von dir angeführten 99.65 für die € 60 Überweisung ausschliesslich zu gunsten der ausländischen Bank gingen. 

Eine Alternative wäre auch PayPal - die verdienen zwar beim Umrechnungskurs unverhältnismässig, aber bei Kleinbeträgen fällt dies nicht so ins Gewicht. 

 

Nochmals : 99.65 CHF Spesen für eine 60 €-Überweisung ist Wucher... der Normalfall sollte wie im beigefügten Link sein : für 50'000 CHF = € 7.58 Spesen der Empfängerbank - die Spesen der Aufgeberbank sind durch den Umrechnungskurs abgedeckt. 

https://www.nzz.ch/finanzen/wenn-der-normale-weg-der-falsche-ist-1.18278858