Die Welt von lomoli

von Community Manager ‎04.01.2016 13:28 - bearbeitet ‎04.01.2016 13:29 (1.606 Ansichten)

 

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lomoli liebt Abwechslung, das liest sich schnell aus seinem Portrait. Doch ein Thema zieht sich wie ein roter Faden hindurch. Geocaching ist lomolis wahre Leidenschaft. Er schätzt es, dabei in der Natur zu sein und seine Kreativität ausleben zu können. Er könnte sich sogar vorstellen, eines Tages auf den Galápagos-Inseln neue Caches auszulegen.

Seine Neugier zeigt sich auch beim Einkauf in der Migros. lomoli kauft gerne die Produkt-Neuheiten und kann sich nur schwer auf ein Lieblingsprodukt festlegen.

  

Was bedeutet dein Username auf Migipedia? 

Mein Name „lomoli“ ist abgeleitet von „Lomografie“.

Die Lomografie gehört in die Kategorie der Schnappschussfotografie.

Zur bekannten russischen LOMO-Kamera gibt es viele Legenden, so soll sie im zweiten Weltkrieg

zu Spionage-Zwecken verwendet worden sein. In den 80er Jahren wurde sie ein Kultprodukt, bekannt für aussergewöhnliche Fotoaufnahmen. Ich selber besitze so eine Kamera und übe mich immer wieder in neuen, überraschenden Inszenierungen. Ich denke somit ist zumindest der erste Teil meines Migipedia Namens erklärt. Das LI steht für die Web-Endung Liechtenstein. Früher besass ich nämlich eine Website mit der genannten Endung www.lomo.li.

 

Meine Lieblingsprodukte in der Migros sind die…

Bio Max Havelaar Cashew-Kerne.

Aber auch die M-Budget Rösti aus der Dose esse ich sehr gerne. Je länger ich überlege, desto schwerer fällt es mir, diese Frage klar zu beantworten. Ich liebe es, immer mal wieder etwas Neues zu testen und kaufe deshalb oft die Neuheiten im Migros Sortiment.

 

Ein Produkt, das die Migros einführen sollte, ist: 

Wasabi-Käse.

 

 Wenn ich lese, nasche ich nebenher...

… Schokolade und Cashew-Nüsse.

 

Zum Sport nehme ich immer folgendes Migros-Produkt mit…

Sport? Was ist das? Nein, Spass bei Seite, Geocaching kann man ja auch als Sport ansehen. Wenn ich cache, habe ich immer Studentenfutter, ein Tetrapack Ice Tea Classic, natürlich „Pflästerli“, Käse, Wurst-Aufschnitt und Batterien dabei.


Mein schönstes Einkaufs-Erlebnis war, als

…ich noch als kleiner Junge, in den 70er-Jahren, von einem Migros-Filialleiter einen Stoff-Biber geschenkt bekommen habe. Ich entdeckte den Biber am Arbeitsplatz des Filialleiters. Ich schaute durch die Glasscheibe und musste wohl ganz sehnsüchtig dreingeschaut haben. Denn der Filialleiter kam aus dem Büro und schenkte mir den Biber. Ein Erlebnis, das ich bis heute nicht vergessen habe.


Mein peinlichstes Einkaufs-Erlebnis war, als …

…ich mehrfach in den Laden zurückgehen musste weil ich immer etwas vergessen hatte. Aber das richtig Unangenehme an der ganzen Sache war, dass ich nicht nur zweimal zurückkehren musste sondern sogar noch ein drittes Mal, weil ich noch eine Bestellung per SMS erhalten hatte. Die Kassiererin fand es auf jeden Fall sehr lustig.

 
Wie würden dich deine Freunde beschreiben?

Ich bin immer aufgestellt, für andere da, kollegial, ich kann gut zuhören, diskutiere gerne und weiss, was ich will.

 

Was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Natürlich meine Freundin! Und vielleicht noch meine Geocaching-Ausrüstung. Die wäre bestimmt nützlich, dann könnte ich mir die Zeit vertreiben und vor Ort neue Caches auslegen.   

 

Was zeichnet dich aus, was sind deine speziellen Fähigkeiten?

Ich bin ein Mensch, der nicht schnell aufgibt und auch kreativ ist. Zudem kann ich mich gut in andere Menschen und Situationen versetzen. 

 

Wie verbringst du deinen freien Tag am liebsten?

An einem freien Tag ziehe ich los zum Geocachen. Dieses Hobby verbindet zwei Dinge, die ich liebe; nämlich die Natur und das Hantieren mit technischen Geräten. Ich kann kreativ sein, nach Lösungen suchen und sehe Orte, die ich sonst nie kennengelernt hätte. Gerne lege ich eigene Caches aus und lerne neue Leute kennen.

  

Gibt es etwas, dass du in deinem Leben schon immer mal machen wolltest?

Ich würde gerne die Galápagos-Inseln bereisen.

 

Gibt es ein Highlight in deinem bisherigen Leben, von dem du gerne erzählst?

Abgesehen vom Cachen wären hier meine zwei Hilfsgüter-Einsätze in Rumänien und Albanien erwähnenswert.

 

Hast du einen Lieblingsfilm?

Ja, ich schaue gerne “Little Shop of Horrors" & "Odyssee 2001”.

 

Hast du ein Lieblingsbuch? 

Wie könnte es anders sein, auch hier spielt das Geocaching eine grosse Rolle. Mein Lieblingsbuch ist „Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers“ von Bernhard Hoëcker.

 

Möchtest du dich auch gerne der Community vorstellen? Bitte sende dazu eine Mail an migipedia@mgb.ch. Wir freuen uns auf dich.

Kommentare
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von Frederica
‎08.01.2016 12:19 - bearbeitet ‎08.01.2016 13:47

@lomoli wird seine Cachettes leider ausserhalb des kolumbianischen Archipels verstecken müssen, dann das steht zu fast 100% unter Naturschutz. Also nichts mit buddeln und mit GPS und Co., durch die Natur streifen.

 

Danke für Dein aufschlussreiches aber Geocoaching-lastiges-Portrait.

 

Als kleiner Buab durfte ich in Chur nach Kreide- oder Sägemehlpfeilen nachspüren, ohne die Schönheiten der Stadt und die Vielfalt der Bäume im Wald zu erkennen.


Später mit meinen Eltern, gab es sogenannte Auto-Gesellschafts-Rallyes, wo man nach Haus, -ecken und –nummern Ausschau halten musste. PLZ der Hauptstädte der Kantone wissen musste, dass Jeremias Gotthelf eigentlich Albert Bizius hiess, u. v. a. m., aber die wunderbare Landschaft nicht wahrnehmen konnte, da man sich nur mit dem nächsten Ziel beschäftigte.

 

Ist sicher ein schönes Freizeitbeschäftigung, die man auch zum Beruf machen könnte. Aber ehrlich: „Sieht Ihr die Natur noch, denn der Blick ist doch nur auf dem GPS und Co?“

 

Meine Lebensqualität wurde leider schon mehrmals durch solche „Suchveranstaltungen“ gestört, da die Spürenden meinen: „Sie dürfen alles“!

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von lomoli
am ‎09.01.2016 18:50

Doch @Frederica wir haben immer auch ein Auge offen für die Natur. Das ist ja auch ein Teil vom Geocaching, das man den  Cacher an schöne Orte bringt.

 

Wir machen auch der Natur zu liebe extra CITO's (Cache In Trash Out)

http://www.cachewiki.de/wiki/Cache_In_Trash_Out

 

Zitat:

Meine Lebensqualität wurde leider schon mehrmals durch solche „Suchveranstaltungen“ gestört, da die Spürenden Meinen: „Sie dürfen alles“!

 

Leider muss ich dir da recht geben es gibt EINSELNE Cacher wo es sehr übertreiben. Meine Erfahrung ist das dies meistens Jungcacher (Anfänger) sind oder Smartphoncacher.

Was sehr schade ist, den so werden alle Cacher in einen topfgeschmissen.

 

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von Engel63
‎10.01.2016 11:46 - bearbeitet ‎10.01.2016 11:46

Danke für dein Vorstellen @lomoli immer spannend zu lesen was andere interessiert und unternehmen.

 

Das mit dem Neuen ist auch bei mir so, alles muss und soll versucht werden, denn ich bin der Meinung, dass man so auch mitreden kann und auf dem Laufenden ist. Ich liebe es zu testen und ja, meinen "Senf" dazu zugeben Lachende Frau

 

Ja der Biber ist ein geschäftiges Tier und heute gibt es in der TopPharmApotheke den lustigen Biber "Tobi", den meine zwei Grosskinder überalles lieben.

 

Dann wünsche ich dir, mögest du bald auf deine Insel kommen und vergiss dein Buch "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers" und deine Geocaching-Ausrüstung nicht Frau (zwinkernd)

 

Es grüsst dich

 

Engel63

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von lomoli
am ‎10.01.2016 14:03

 @Engel63 da gebe ich dir zu 100% recht nur wer neues ausprobiert ist immer auf dem Aktuellen stand.

 

So das es sich eine eigene Meinung bilden kann. Dan kommt nicht nur "Senf" heraus sonder ein kreativer Austausch findet statt.

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von Frederica
‎12.01.2016 16:20 - bearbeitet ‎12.01.2016 19:49

@lomoli

 

Vielen Dank für Deine Erläuterungen und den Link. Habe die Frage ja auch ironisch gestellt.

Irgend etwas nimmt man immer von der Natur auf und sei es nur das Wetter im Form von Hitze, Kälte oder allen Varianten von Nässe.

Spezifisch kann ich Dir nicht sagen, ob wir schon GeoCacher bei uns hatten. Aber andere Schräge Typen, die nach Schätzen suchten.

 

Anbei ein paar Müsterli der letzten Jahre:

 

  • Bei einem Gedenkmarsch wo die Mühle besichtigt werden konnte, wurde die innere Absperrung überschritten und ein Teilnehmer verletzte sich am Fuss als er durch den Boden brach, da der mürbe wie ein Biskuit war. Hatten schon einmal eine Kuh im Mühleingang, die den Eingang durchlöcherte.
  • Eines morgens sah ich auf der Webcam Radfahrerinnen eines Veloclubs aus Uster, die sich der beschrifteten Sportkleidung abstreiften um im Obstgarten ein grösseres Geschäft zu erledigten, das ich danach in ”Robidog-säcken” entsorgte!
  • An einem Sonntag wurden wir ab 08h00 ständig, bis ich nachhalf, gestört. Die Gruppen, meistens Familien wollten wissen:
    • Was ist ein Auget? (Kiste [Eimer] unter dem Trichter der Mühle, die den Weizen aufnimmt).
    • Was ist ein Anche ( Kleine Mulde unter der Turbine)
    • Was ist ein Œillard (Öffnung in der Mitte des Mühlesteins)

Als sie mir erklärten, dass sie an einer Veranstaltung einer Zeitschrift mitmachen und Fragen zu den Örtlichkeiten beantworten müssten, legte ich eine Liste auf, wo geschrieben stand, was Anche, Archure, Auge, Auget, Blutoir, Courante, Cylindres, Etrier... Tarare, Trémie und Volante, bedeutet.

Dieses Repertoire mit erläuternden technischen Begriffen für den Bau der Mühlen wurde während der Veranstaltung zweimal entwendet, obwohl es in Klarsichtmappen mit Reiszwecken auf einem Brett angebracht war.

 

  • Das Abenteuer NIKE kann hier nachgelesen werden
  • Nach NIKE wurden wir ohne Nachfrage von Veranstaltern in Ausflüge eingeplant. So kamen während der Saison jeden 2ten Sonntag geführte Gruppen vorbei, denen zugesagt wurde, die Mühle zwischen 10h00 und 12h00 zu besichtigen. Dem war nicht so, da wir in unserem Privatleben nicht gestört werden wollten. Nach einem Jahr hatten wir dann Ruhe, da wir aus den Agenden gestrichen wurden.

Jetzt habe ich (alleine) nur noch die Besucher vom Pächter, wenn dieser mit den Alkapas, Lamas und Eseln, die im Obstgarten weiden, auf Touren geht. Aber auch er hat schon ähnliche Erfahrungen wie ich oder Du mit jungen Leuten oder Schulklassen gemacht. Die interessieren sich nicht für die Natur. In einer Hand ein Tier in der anderen das “Telefonino”!

 

Apropos Schulklassen: Jedes Jahr kommen die Erstklässler mit ihrem Lehrer vorbei, der ihnen die Erstehung des Weilers Les Moulins erklärt. Jedes Mal anders und fast immer falsch.
Einmal sagte ein Lehrer zu dem dutzend Schülern, dass sie sich im Halbkreis vor ihm aufstellen sollten, was sie auch brav machten. Als sie wieder gingen waren die „Jonquilles“ alle zertrampelt, da er den Kindern nicht sagte: „Sie sollen auf die schlanken Pseudonarzissen, die unter Schutz stehen, aufpassen.

 

Liebe Grüsse
Istanbul

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von Engel63
am ‎17.01.2016 10:49

Schönen Sonntag @Istanbul  

 

das klingt ja wie Chaos pur, oheia, kaum zu glauben was da bei dir alles los ist und abgeht, mammamia!

 

Da brauchst du Nerven wie Stahlseile, weiss nicht, was ich gemacht hätte mit so vielen Menschen, die glauben die Welt gehört Ihnen.

 

Hut ab!

 

Jetzt wünsche ich dir einen ruhigen, friedlichen und natürlich privaten Sonntag bei einem feinen delikaten Mittagessen mit einem guten Glas Wein. Hab Freude im Herzen, das wünscht dir

 

Engel63